DON QUIXOTE
Andreas 24. Mai 2010

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VERLAG : Pegasus Spiele
JAHR : 2010
SPIELER : 1-4
ALTER : ab 8 Jahren
DAUER : ca. 20-30 Min.
AUTOR : Reinhard Staupe
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SPIELBESCHREIBUNG
Wer auch sonst nicht viel von den Romanen über Don Quixote und seinem treuen Gefährten Sancho Pansa weiß, der kennt zumindest Ihre Geschichte über den unermüdlichen Kampf gegen Windmühlen. Mehr braucht man auch bei diesem Spiel nicht zu wissen, den der Hintergrund ist zweitrangig.

Spielvorbereitung:
Jeder Spieler bekommt einen eigenen Spielplan mit 24 rechteckig unterteilten Feldern (von A1, A2, A3 bis H1, H2, H3). Dazu bekommt jeder Spieler einen identischen Satz mit 24 Plättchen, auf denen Straßen, Kirchen, Windmühlen und Ritter abgebildet sind. 2 der 24 Plättchen zeigen Burgen, diese werden zu Spielbeginn bereits auf dem Spielplan platziert.
Die restlichen 22 Plättchen werden verdeckt gemischt.
Ein Kartensatz aus 24 Karten (von A1, A2,A3 bis H1, H2,H3) wird verdeckt gemischt und die ersten 2 Karten aufgedeckt. Entsprechend werden die 2 Burgen auf dem eigenen Spielplan platziert.
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Spielablauf:
Gespielt wird über 3 Runden. In jeder Runde wird eine bestimmte Anzahl an Plättchen zufällig aufgedeckt. In der ersten Runde 9, in der zweiten 7 und in der letzten 6 Plättchen. Nacheinander werden Karten aus dem verdeckten Kartenstapel aufgedeckt. Ein Plättchen muss auf die entsprechende Position auf dem eigenen Spielplan platziert werden. Welches der offenen Plättchen einer Runde man wählt, bleibt einem selbst überlassen. Nachdem die Plättchen jeder Runde platziert wurden, kommt es zu einer Wertung.
Man bekommt Punkte, wenn man Ritter an seine Burg anbindet, wenn man mehrere Mühlen oder mehrere Kirchen über Straßen miteinander verbindet oder als Landesverteidigung eine bestimmten Wert an Rittern im Randbereich seines Spielplans liegen hat. Wieviele Punkte es in welcher Runde gibt, kann man der kleinen übersichtlichen Spieltafel entnehmen, die jeder Spieler vor sich liegen hat.
In der 3. und letzten Spielrunde werden erst 5 Plättchen aufgedeckt und ein sechstes separat. Das 6. Plättchen muss auf den letzten verbliebenen freien Platz auf dem Plan gelegt werden. Wer jetzt seine Straßenverbindungen, im Rahmen des Möglichen, gut “geplant” hat, hat jetzt vielleicht das passende Puzzlestück für viele Punkte übrig.
Nach der letzten Runde gibt es zusätzlich Punkte für die meisten Ritter, die miteinander verbunden sind.
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Spielende:
Sobald das letzte Plättchen auf dem Spielplan platziert wurde endet das Spiel und es kommt zur 3. und letzten Wertung. Wer jetzt die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
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SPIELGEFÜHL
Don Quixote löst in mir ein zwiespältiges Gefühl aus. Einerseits funktioniert das Spiel hervorragend als Legespiel und ein gewisser Suchtfaktor kann man dem Spiel nicht absprechen, andererseits ist es als gemeinschaftliches Spielerlebnis eher ungeeignet. Wenn man es genau nimmt ist Don Quixote ein reines Solitärspiel! Was die Mitspieler machen interessiert eigentlich nicht wirklich und ist für den eigenen Spielablauf und die eigenen Entscheidungen im Spiel schlicht unbedeutend. Erst bei der Wertung nimmt man wieder Notiz von seinem Gegenüber.
Man könnte jetzt sagen, es ist doch interessant zu sehen, was der Gegner aus seinen Plättchen herausholt bzw. spannend darüber zu diskutieren, wie man mit welchem Plättchen das Beste macht. Doch zu der Sorte Spieler gehöre ich definitiv nicht!
Ich möchte das Spiel an dieser Stelle nicht abwerten. Wie schon gesagt, dass Spiel funktioniert hervorragend und macht auch Spaß, doch ich brauche dazu keine Mitspieler. Ich würde das Spiel wohl eher am Computer spielen, vor allem, weil einem dort die etwas lästige und fehleranfällige Auswertung der Punkte abgenommen wird. Dennoch ziehe ich das Brettspiel dem Computer aber vor, allein schon wegen dem haptischen Erlebnis.
Würde man dem Spiel eine interaktive Komponente beifügen, die den Gegenspieler besser einbindet, wäre eine höhere Wertung sicherlich möglich gewesen, aber dies wäre dann wieder ein anderes Spiel.
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Ein großes Dankeschön für ein kostenloses Rezensionsexemplar geht an den Pegasus Verlag!
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BEWERTUNG ZU ZWEIT
Don Quixote ist ein locker-leichtes Legespiel für zwischendurch. Nicht mehr aber auch und nicht weniger. Wem kurzweilige Legespiele im Stile von Carcassonne gefallen und wer auch kein Problem damit hat, dass die Mitspieler für das Spiel eigentlich nicht wichtig sind, dem sei Don Quixote empfohlen.

4 von 6 möglichen Pöppeln




unterwegs! Und wir Spieler sind mittendrin. Da tun sich Abgründe auf! Plötzlich heißen wir Hans Hammer, Tommaso Tenaglio oder Pascal Passepartout und unser einziges Ziel ist, wertvolle Beute zu machen – und das möglichst unauffällig und immer einen Tick schneller als die Gaunerkonkurrenz. Den auch im Gaunermilieu herrscht ein erbitterter Kampf um die besten Beutestücke und die beste Ausstattung. Ohne richtiges Werkzeug wird es unmöglich, den perfekten Einbruch zu begehen.
Der kompakte Spielplan (25×18cm klein) zeigt eine Stadt bei Nacht mit 5 für alle Gauner wichtigen Stationen (1. City, 2. Villa, 3. Ruine, 4. Museum und 5. Hafen). In der Mitte befindet sich die Geldleiste. Jeder Spieler bekommt 3 Gaunersteine, die er zum Einsetzten an den 5 Stationen verwenden kann.
In der City bekommt man 2 der ausliegenden Werkzeugkarten auf die Hand (eine Handkartenlimit gibt es nicht).
Doch nicht jeder Hehler ist an jeder Beute gleichermaßen interessiert. Für manche Karten gibt es einen zusätzlichen Bonus, weil die Ware gerade besonders begehrt ist. Ein einmal aktiver Hehler verschwindet sofort von der Bildfläche und kommt aus dem Spiel.
Das Leben als gewöhnlicher Gauner ist alles andere als einfach und erfordert ein gewisses Maß an Planung. Natürlich klappt nicht immer alles so, wie man es gerne hätte, weil einem die Konkurrenz dazwischen funkt oder die Tagesform (Kartenglück) nicht die Beste ist. Und so geht einem auch bei bester Planung die Beute ab und zu durch die Lappen oder der Deal mit dem Hehler platzt. Aber genau das macht den Reiz aus!




das sehr schöne und gute Spiel “Goa” zu kaufen!).
Der Spielplan zeigt einen Teil der Speicherstadt. Im Spiel zu Zweit gibt es 3 Speicher, in denen gehandelt wird. An jedem Speicher ist Platz für eine Handelskarte. Die Handelskarten werden zu Spielbeginn nach den 4 Jahreszeiten sortiert und zu einem verdeckten Stapel zusammengefasst. Unter den Karten befinden sich Schiffe, Feuerwehrmänner, Aufträge und diverse andere hilfreiche Gebäude oder Händler.
Das Spiel wird über mehrere Runden gespielt, jede Runde verläuft nach dem gleichen Prinzip über 5 Phasen:
in Umlauf bringen, müssen diese verladen werden. Kauft einer ein Schiff, muss er die 3 darauf befindlichen Waren sofort verladen. Entweder legt er die Waren auf eine Auftragskarte, die er besitzt, (falls die Waren für den Auftrag benötigt werden), oder er verkauft die Waren an einen eigenen Händler gegen Bares oder er nutzt die eigene Markthalle zum Tausch, Verkauf oder Einlagern der Waren. Ist dies alles nicht möglich, verfällt die Ware und kommt in den allgemeinen Vorrat.
Den Ablauf einer Spielrunde hat man als geübter Spieler schnell verstanden. Eine gewinnbringende Strategie zu entwickeln, scheint dafür umso schwerer. Obwohl bekannt ist, in welcher Jahreszeit welche Karten ins Spiel kommen (hierzu gibt es eine schöne Übersicht in der Regel), kann man nur selten auf eine bestimmte Karte hinarbeiten, da die aktuelle Situation entscheidend ist (in welchem Speicher liegt die Karte aus, bin ich gerade Startspieler, habe ich genügend Geld um die Konkurrenz in Schach zu halten und wie wichtig ist die Karte im Moment für beide Spieler?).

