Monatsarchiv für November 2009

Essen 2009 – Weihnachtsempfehlungen getesteter Spiele

Andreas 29. November 2009

Da ich es nicht schaffe, zu allen guten Spiele, die in Essen dieses Jahr für 2 Spieler erschienen sind, vor Weihnachten eine Rezension zu schreiben, gibt es jetzt hier, neben den bereits bewerteten Spielen “Peloponnes” , “Atlantis” und “Jaipur” drei Weihnachtsempfehlungen von besonders guten Spielen, die bereits ausreichend getestet  und in unsere Spieleliste aufgenommen wurden:

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Vor den Toren von Loyang:

Spielt sich,wie seine Vorgänger Agricola und Le Havre hervorragend zu Zweit. Der Zugang zum Spiel ist etwas leichter und der ständige Mangeleffekt im Spiel der Vorgänger ist hier nicht so ausgeprägt.Wer Agricola und Le Havre gern spielt, kommt auch an diesem Spiel nicht vorbei! Klare Kaufempfehlung.

Von mir gibt es  5,5 von 6 Pöppel.

Pöppelbewertung 5.5

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Vasco da Gama:

Schöne und teilweise neuartige Mechanismen greifen prima ineinander. Vor allem das “steigern” auf die einzelnen Aktionsplätze und die Navigation der Schiffe funktioniert zu Zweit sehr gut. Das Spiel fordert einen ohne zu überfordern. Die Regeln sind überschaubar und meist nach der 2. Partie verstanden. Die Spielzeit ist zu Zwei mit max. 60-80 Minuten überschaubar. Wer Spiele ala Caylus gerne spielt, ist hier bestens aufgehoben.

Von mir gibt es  5 von 6 Pöppel.

Pöppelbewertung 5

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Die Tore der Welt:

Sehr schönes, stimmiges Spiel, das mir sogar einen Tick besser gefällt, als sein Vorgänger “Die Säulen der Erde” und zu Zweit keinerlei Einbußen gegenüber dem Mehrpersonenspiel aufweist. Ich würde das Spiel in die Kategorie, gehobenes Familienspiel einordnen, was nicht negativ gemeint ist.

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Von mir gibt es  5 von 6 Pöppel.

Pöppelbewertung 5

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JAIPUR

Andreas 22. November 2009

Jaipur Banner

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Jaipur 1 Cover

VERLAG : GameWorks

JAHR : 2009

SPIELER : 2

ALTER : ab 12 Jahren

DAUER : ca. 30 Min.

AUTOR : Sebastien Pauchon

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SPIELBESCHREIBUNG

Wildes Treiben auf den Märkten in Indien, genauer gesagt in der Hauptstadt von Rajasthan, Jaipur. Die Händler versuchen, sich gegenseitig mit den besten Waren und Preisen zu übertrumpfen. Mittendrin die zwei wohl erfolgreichsten Geschäftsleute in ganz Jaipur. Beide haben nur das Ziel, den letzten großen Konkurrenten auszustechen und als erfolgreichster Händler an den Hof des Maharadscha eingeladen zu werden.

Jaipur 1In Jaipur wird nur mit den besten Waren gehandelt. Diamanten, Gold und Silber, leckere Gewürze und edle Stoffe. Aber, wie überall in Indien, geht nichts über eine prächtige Kamelherde.

Zu Beginn des Spiels werden 3 Kamelkarten und 2 Warenkarten in der Tischmitte als offener Nachziehstapel ausgelegt. Die Warenchips, sortiert nach Warenart und absteigend nach Wertigkeit, werden am Rand des Tisches ausgelegt. Zudem gibt es verdeckte Bonuschips und einen Kamelchip. Zu denen komme ich später.

Jeder Spieler erhält  5 Warenkarten vom verdeckten Nachziehstapel als Startkapital. Unter den Warenkarten befinden sich auch Kamelkarten. Sollten sich welche unter den 5 Startkarten befinden werden diese auf die eigene Koppel vor dem Spieler offen ausgelegt.

Das Spiel läuft max. über 3 identische Runden. Nach jeder Runde wird geschaut, welcher Spieler am besten gehandelt hat und die wertvollsten Warenchips sammeln konnte. Dieser Spieler bekommt einen Exzellenzchip und befindet sich schon mit einem Bein auf dem Hof des Maharadscha. Wer als erstes 2 Exzellenzchips ergattert, sprich 2 Runden gewinnt, gewinnt auch das Spiel.

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Doch wie wird man zum angesehensten  und erfolgreichsten Händler in Jaipur?

Wer am Zug ist hat im Prinzip nur 2 Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen. “Karten nehmen” oder “Karten ablegen”. Wundert jetzt nicht weiter, ist Jaipur doch ein reines Kartenspiel.

Jaipur 2“Karten nehmen” kann man auf drei verschiedene Weisen:

1. Mehrere Karten aus der offenen Auslage auf die Hand nehmen (auch unterschiedliche, aber keine Kamele) und genau so viele Karten von der Hand oder von der Koppel zurück in die Auslage legen. Man könnte so was auch als Tausch bezeichnen.

2. Nur eine einzige Karte aus der Auslage auf die Hand nehmen (kein Kamel) und eine Karte vom Nachziehstapel in die offene Auslage nachlegen. Dummerweise darf ein Spieler am Ende seines Zuges allerdings nie mehr als 7 Karten auf der Hand halten.

3.Alle Kamele aus der offenen Auslage in die eigene Koppel legen und die offenen Auslage mit Karten vom Nachziehstapel auffüllen.

Wer es sich jetzt auf Grund der aktuellen Auslage oder auf Grund der vermeintlich guten Handkarten überhaupt nicht vorstellen kann, Karten zu nehmen oder das Kartenlimit von 7 Karten bereits erreicht hat und nicht tauschen will, der kann natürlich auch Karten ablegen bzw. in diesem Fall Waren verkaufen:

Ein Verkauf verläuft über drei Phasen. Man spielt so viele Karten einer Warensorte aus, wie man möchte (1.Phase) und bekommt genau so viele Warenchips der Sorte (2.Phase). Die Werte der Warenchips nehmen in der Regel (Ausnahme Silber) von oben nach unten ab. Je früher man Karten einer Sorte ausspielt, desto größer ist der Gegenwert. Um die Sache noch etwas trickreicher zu gestalten, gibt es noch ein paar Einschränkungen bzw. den ein oder anderen Bonus (3.Phase). Bei Diamanten, Gold und Silber muss man immer mindestens 2 Karten ausspielen, um überhaupt Warenchips zu bekommen. Ab 3 ausgespielten Karten (egal welcher Warensorte) bekommt man einen verdeckten Bonuschip. Die Bonuschips unterteilen sich in 3 Stapel (für 3, 4 oder 5 abgelegte Karten). Auf den Bonuschips sind Siegpunkte mit unterschiedlichem Wert aufgedruckt (von 1-3 für 3 Karten bis hin zu 8-10 bei 5 Karten). Diese Bonuschips sind nicht zu verachten und nicht selten siegentscheidend.

Rundenende:

Sind die Chips von 3 Warensorten auf dem Markt aufgebraucht oder der verdeckte Nachziehstapel leer, endet die Runde sofort und die Werte der Chips werden zusammengezählt. Wer jetzt die meisten Kamele in seiner Koppel hat erhält zusätzlich 5 Siegpunkte in Form des Kamelchips. Derjenige Spieler mit den meisten Punkten bekommt einen Exzellenzchip.

Hat kein Spieler bis jetzt 2 Exzellenzchips beginnt eine neue Runde (im Prinzip ein neues Spiel). Die Startaufstellung wird wieder hergestellt, der Markt wieder aufgefüllt und alle Kamele wieder in den Kartenstapel gemischt. Neues Spiel, neues Glück!

Spielende:

Wer als erstes 2 Exzellenzchips ergattert, sprich 2 Runden gewinnt, gewinnt auch das Spiel.

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SPIELGEFÜHL

Ich sage es vorne weg. Ich mag dieses Spiel. Wenige Regeln, in 5 Minuten erklärt und dennoch viel mehr Tiefgang als die Regel erwarten lässt. Ständig muss man seinen Gegenüber im Auge behalten und versuchen, ihm so wenig wie möglich Vorlagen zu geben, an attraktive Karten zu kommen. Tausche ich viele Karten aus, erhöhe ich die Auswahl für den Gegner. Nehme ich nur eine Karte, schränke ich meine eigenen Möglichkeiten ein.

Ständig stellt man sich die Frage, ob man noch weiter Karten sammeln soll, um mehr Karten einer Sorte ablegen zu können und den entsprechenden Bonus zu bekommen oder ob man lieber schnell verkaufen sollte, weil einem sonst der Gegner evtl. zuvor kommt und die attraktiven Warenchips vor der Nase wegschnappt. Vor allem wenn schon 2 Warenchipsorten auf dem Markt leer sind, beginnt ein regelrechtes Wettrennen und bluffen um die letzten Chips. Er wird doch nicht… oder doch? Nein, ich zieh lieber nochmal eine Karte, der hat doch auch nichts gescheites auf der Hand… und dann macht der Gegenüber doch unerwartet Schluss, indem er die 3. Warensorte leer räumt.

Die 3 wertvollen Warensorten Diamanten, Gold und Silber sind im Verhältnis nur in geringer Kartenanzahl im Spiel, dennoch muss man versuchen genau mit diesen Karten zu punkten, auch wenn es nicht für einen Bonus reicht. Gleichzeitig sollte man aber auch immer den ein oder anderen Großverkauf machen um die Bonuspunkte mitzunehmen, ansonsten wird es schwierig das Spiel zu gewinnen. Die Kamele sind auch nicht außer Acht zu lassen. Einerseits bringt die Mehrheit am Ende einer Runde 5 Punkte, andererseits braucht man sie , um den Markt für den Gegner möglichst unattraktiv zu machen, wenn man Karten tauscht.

Einen sinnvollen Mittelweg zwischen allen Optionen zu finden und gleichzeitig den Gegner in seinem Handeln richtig einzuschätzen, ist alles andere als einfach, macht aber großen Spaß.

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Jaipur 3 x20 Jaipur 5 x20

BEWERTUNG ZU ZWEIT

Jaipur ist mal wieder der beste Beweis dafür, dass gute Spiele nicht viele Regeln haben müssen, um anspruchsvolle und gute Unterhaltung zu bieten. Kleine Schachtel, kleiner Verlag, großes Spielvergnügen. Für mich das Highlight der diesjährigen Messe in Essen im Bereich  reiner 2-Personenspiele!

Pöppelbewertung 5

5  von 6 möglichen Pöppeln

GROßERLACH spielte am 21.11.2009

Andreas 22. November 2009

ebhausenueberschrift

Großerlach A4 3.indd

DER I. BRETTSPIELTAG FÜR JEDERMANN im ev. Gemeindehaus Großerlach am 21.11.2009 war wieder voll gelungen!


Menschen aller Altersgruppen trafen sich im ev. Gemeindehaus in Großerlach , um einen schönen Spielenachmittag zu verbringen.

Viele Kinder spielten mit Begeisterung alles von “Ubongo” bis “Burg der 1000 Spiegel” und ließen sich die Spiele bereitwillig erklären, wenn auch manche Spielregel spontan abgeändert wurde. Aber so muss es auch sein…..

Auch die Erwachsenen kamen nicht zu kurz und tauchten für einige Stunden in andere Welten ein. Die Spiele “Säulen der Erde” und “Tore der Welt” fanden dabei großen Anklang. Manch einer entdeckte, dass es noch mehr als “Monopoly” oder “Die Siedler von Catan” zu spielen gibt.

Mission erfüllt – wir kommen wieder, keine Frage…

M-

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Großerlach spielt 0

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen…. Die Spiele können beginnen!

Großerlach spielt 3

Großerlach spielt 2

Großerlach spielt 1

ATLANTIS

Andreas 8. November 2009

Atlantis banner

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Atlantis 1

VERLAG : Amigo

JAHR : 2009

SPIELER : 2-4

ALTER : ab 10 Jahren

DAUER : ca. 30 Min.

AUTOR : Leo Colovini

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SPIELBESCHREIBUNG

Glaubt man dem griechischen Philosophen Platon, dann gab es vor  über 11.000 Jahren ein sagenumwobenes Inselreich namens Atlantis. Eine Naturkatastrophe führte dazu, dass das Inselreich innerhalb kürzester Zeit im Meer versank. Alle Bewohner von Altantis versuchten, so schnell wie möglich  das rettende Festland zu erreichen.Atlantis brett

Hier setzt das Spiel “Atlantis” an. Über Wegplättchen versuchen die Spieler, so schnell wie möglich das Festland zu erreichen. Doch der Weg zum Festland ist schwierig. Ständig brechen sicher geglaubte Wegverbindungen auseinander und man muss versuchen, entstehende Wasserlücken zu überwinden. Auf dem Weg zum Festland wird von den Spielern so mancher Gegenstand mit unterschiedlichem Wert mitgenommen. Die Gegenstände bringen sowohl Siegpunkte am Spielende (wenn man sie bis zum Festland noch hat) und dienen gleichzeitig dazu, entstehende Lücken auf dem rettenden Weg zum Festland zu überwinden.

Wenn alle Spieler ihre 3 Spielfiguren auf das Festland gebracht haben, endet das Spiel. Wer jetzt die wertvollsten Gegenstände (Plättchen) gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Zu Beginn des Spiels wird ein langer Weg von Atlantis zum Festland  aus unterschiedlichen Plättchen ausgelegt. Jedes Plättchen entspricht  einem bestimmten Gegenstand und  hat einen Wert von 1-7. Auf manchen Wegabschnitten liegen zwei Plättchen übereinander.

Jeder Spieler erhält  eine Holzbrücke und zufällig Handkarten (Startspieler 4, Zweiter 5). Die Handkarten zeigen die gleichen Gegenstände wie auf den Plättchen aufgedruckt. Mit Hilfe der Karten bewegt der Spieler sich auf dem Weg zum Festland vorwärts.

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Das Spiel kann beginnen:

Der aktive Spieler wählt eine seiner drei Spielfiguren und wählt eine Karte ausAtlantis karten, mit der er seine Spielfigur bewegen möchte. Ähnlich wie bei “Cartagena” von Winning Moves kann der Spieler seine Figur soweit auf dem Weg zum Festland vorwärts bewegen, bis der Gegenstand der ausgespielten Karte auf einem Plättchen erscheint. Auf diesem Plättchen muss die Spielfigur stehen bleiben. Auf bereits durch andere Spieler besetzte Felder darf man nicht stehen bleiben, so dass man eine weiter Karte ausspielen muss.

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Das letzte freie Plättchen hinter dem Platz, auf dem die Spielfigur zum Stehen kommt, darf der aktive Spieler in seinen Besitz nehmen. Sollte  dadurch der Weg unterbrochen werden, wird ein Wasserplättchen an diese Stelle gelegt. Danach zieht der Spieler eine neue Karte vom verdeckten Nachziehstapel nach (für jede eigene Spielfigur, die bereits im Ziel ist, darf man eine weitere Karte ziehen).

Klingt soweit ganz einfach. Aber wie kann man entstandene Wasserlücken auf dem Weg zum Festland überwinden?

Einmal im Spiel kann man dafür die eigene Brücke einsetzen und kann dann kostenlos über die Wasserfläche ziehen (alle anderen Spieler aber auch). Alternativ, und das ist sehr häufig der Fall, muss man für die Überquerung der Wasserflächen bezahlen. Bezahlt wird mit bereits aufgenommenen Plättchen. Atlantis plaettchenDie Weggebühr hängt davon ab, welche Werte die Plättchen am jeweiligen Ende der Wasserflächen haben. Den niedrigeren Wert der beiden Plättchen muss man bezahlen, kann man das nicht, kann man die Wasserfläche nicht überqueren.

Am Anfang eines eigenen Zuges hat man zusätzlich die Möglichkeit, Karten zu kaufen, um bessere Möglichkeiten der Fortbewegung zu haben. Auch hier gibt man eigene Plättchen ab, bekommt aber nur die Hälfte des Wertes als Karten ausbezahlt.

Spielende:

Sobald ein Spieler seine letzte Figur auf das Festland gebracht hat, endet das Spiel sofort. Alle anderen Spieler müssen nun ihre restlichen Figuren ebenfalls auf das Festland bringen, allerdings nicht mehr durch das Ausspielen von Karten . Jeder Spieler bezahlt nur noch für die zu überquerenden Wasserflächen. So kann es passieren, dass ein Spieler am Ende des Spiels alle seine gesammelten Plättchen (Siegpunkte) wieder verliert und sogar Minuspunkte hat.

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SPIELGEFÜHL

Atlantis spielt sich locker und flott, die Regeln sind in 5 Minuten erklärt und verstanden. Das Spielgefühl ähnelt dem bekannten und beliebten “Cartagena”, jedoch ohne das Spiel  zu kopieren. Die Mechanismen der Fortbewegung über  Karten und das Aufsammeln von Plättchen auf dem Weg zum Festland sind nicht neu, durch die Entstehung der Lücken auf dem Weg bekommt das Spielsystem aber seinen besonderen Reiz. Man kann dadurch das Fortkommen des Gegners behindern, muss aber genauso aufpassen, dass man sich den eigenen Weg nicht zu sehr erschwert. Es ist wichtig, immer genug Plättchen im eigenen Vorrat zu haben, um Weggebühren bezahlen zu können. Man sollte immer darauf achten, so wenig wie möglich Plättchen leichtfertig zu verbrauchen.

Es ist weder sinnvoll, ganz schnell alle seine Figuren auf das Festland zu bringen, weil man dann meist zu wenig Siegpunkte gesammelt hat, um zu gewinnen. Zu langsam sollte man aber auch nicht unterwegs sein, weil sonst die Wegkosten die gesammelten Siegpunkte hoffnungslos auffressen. Den richtigen Mitteleweg zwischen diesen zwei Optionen zu finden ist allerdings nicht immer leicht. Schafft man es in einer Partie nicht, kann man sich aber schon auf die nächste freuen, um es besser zu machen.

Uns hat das Spiel durchweg gut gefallen. Es wird nie langweilig. Die Spiellänge und Spieltiefe sind für ein Spiel dieser Art genau richtig. Das ausgezeichnete und überaus atmosphärische Spielmaterial tut sein übriges dazu. Für wenig Geld bekommt man hier viel Spiel. Ich könnte Wetten, dass das Spiel unter so manchem Weihnachtsbaum dieses Jahr seinen Platz findet und vielleicht sogar auf der Auswahlliste für das Spiel des Jahres 2010 landet…..

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Atlantis 2 Atlantis 3

BEWERTUNG ZU ZWEIT

Wer Spiele wie “Cartagena” mag, sich gerne für eine halbe Stunde locker unterhalten lassen will ohne dabei  in taktische Denkorgien zu verfallen, der ist bei  “Atlantis” genau richtig. Das Spielmaterial ist schön gestaltet und bringt die Flucht von der versinkenden Stadt atmosphärisch prima rüber. Gelegenheitspielern und Vielspielern macht das Spiel gleichermaßen Spass.

Pöppelbewertung 5

5  von 6 möglichen Pöppeln

GROßERLACH SPIELT AM 21.11.2009

Andreas 7. November 2009

ebhausenueberschrift

Großerlach A4 3.indd

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DER I. BRETTSPIELTAG FÜR JEDERMANN im ev. Gemeindehaus in Großerlach (Rems-Murr-Kreis zwischen Ludwigsburg und Heilbronn) am 21.11.2009 wirft seine Schatten voraus.

Ein Nachmittag voller Brettspiele in schöner Atmosphäre erwarten Euch. Hier wird gespielt, erklärt und wieder gespielt.

Neben Klassikern wie “Die Siedler von Catan” warten auf Euch auch die neusten Spiele der Spielemesse in Essen zum ausprobieren z.B:  Alcazar von Wolfgang Kramer, Die Tore der Welt oder Ubongo 3D.

Für die Kinder gibt es das “Die Burg der 1000 Spiegel” frisch mit dem deutschen Spielepreis ausgezeichnet, “Siedler von Catan Junior” und ” Die 3 ???”

4 geschulte Erklärer helfen Euch gerne beim Einstieg in die Spiele.

Wir freuen uns auf Euch am 21.11.2009 im ev, Gemeindehaus in Großerlach.